Störche 2020

... auf dem Kirchturm von Hehlingen (Wolfsburg).

 

Mit Spannung werden die Hehlinger Störche auch in diesem Jahr wieder erwartet. Allerdings gehörte das Hehlinger Paar in den vergangenen Jahren zu den Spätankommern. Im letzten Jahr dauerte es bis Mitte April, bis die Beiden nach einigen Irrungen und Wirrungen wieder vereint waren.

Aber vielleicht wird das Nest auch wieder von einem Jungstorch in Anspruch genommen, der sich mit dem angestammten Hausherren in den vergangenen zwei Jahren heftige Kämpfe um den Nistplatz geliefert hat und sich bisher immer geschlagen geben mußte.

Den Auftakt als Frühlingsbote macht in diesem Jahr jedoch eine Störchin, die 2015 in Lübow, Kreis Lüchow-Dannenberg das Licht der Welt erblickt hat.

 


Chronik

01.03.2020

Der erste schwarz-weiße Frühlingsbote ist im Hehlinger Nest zu sehen. Eine Durchzieherin, die nur eine kurze Rast einlegt oder hat sie Ambitionen, das Nest zu beziehen?

07.03.2020

Nachdem die Storchendame nur auf der Durchreise war, ist nun wieder ein Storch angekommen, der sich in Hehlingen einzurichten scheint. Er ist unberingt, so wie beiden Brutvögel im letzten Jahr.  Sollte es schon einer der beiden sein?

11.03.2020

Und plötzlich sind es zwei! Ein weiterer unberingter Storch ist eingetroffen.  Ist das angestammte Paar tatsächlich früher als sonst aus seinem Winterquartier zurückgekehrt?

12.03.2020

Das Glück ist nur von kurzer Dauer und der Storch ist wieder alleine. Es war wohl noch nicht die richtige Partnerin. Also bleibt nur, weiter abzuwarten bis die Herzensdame kommt ...

30.03.2020

Wintereinbruch! Zumindest sieht es aus, aber schon am nächsten Tag ist der Spuk vorbei. Aber solch einen Tag braucht auch ein Storch scheinbar nicht, ist er doch traditionell eher der Frühlingsbote.

07.04.2020

Das war fast schon zu erwarten. Vermutlich ist der alte Hausherr aus seinem Winterquartier zurückgekommen und meldet Besitzansprüche auf seinen alten Stammsitz an. Am Ende des Kampfes, der sich über eine 3/4 Stunde hinzieht, setzt er sich wie die beiden Jahre vorher gegen seinen Konkurrenten durch.

12.04.2020

Osterbesuch! Zwei neugierige Artgenossen statten dem einsamen Storch am Ostersonntag einen Besuch ab und beschäftigen den Hausherren eine Zeit lang. Diesmal geht es ohne Streit ab, allerdings auch ohne Ostergeschenke ...

19.04.2020

Was lange währt, wird endlich gut! Noch etwas später als im letzten Jahr hat die Störchin ihren Heimathorst erreicht. Sie könnte wie einige andere Störche wegen eines Kälteeinbruchs in der Türkei etwas aufgehalten worden sein. Die Wiedersehensfreude ist aber, wie zu sehen, ungetrübt.

29.04.2020

Das Nest ist nun ständig von mindestens einem der beiden Störche besetzt, der den Tag auch überwiegend in Bauchlage verbringt. Wenn die Vermutung stimmt, ist Ende Mai der erste Nachwuchs zu erwarten.

10.06.2020

Der Nachwuchs zeigt sich das erste Mal. Noch steht nicht fest, wie viele Jungstörche das Licht der Welt erblickt haben, aber um den 1. Juni herum dürfte der erste von ihnen geschlüpft sein.

22.06.2020

Es bleibt bei zwei Jungstörchen dieses Jahr. Die Kleinen entwickeln sich prächtig. Nach drei Wochen sind sie schon recht rege, vor allem, wenn es ums Fressen geht ...


Bilder-Tagebuch

05.07.2020

Wer erwachsen werden will, muss nicht nur fliegen können, sondern auch Stöckchen rücken können.

Ein eher grimmiger Geselle aus der Nachbarschaft auf der Suche nach seinem Frühstück - obwohl, den ersten Leckerbissen scheint er schon gefunden zu haben. Die Rotmilane ziehen oft über das Dorf rund um das  Storchennest und halten Ausschau, ob sich sich was Feines  für den Speiseplan findet ...


02. 07. - 03.07.2020

Familien-Idyll


29.06.2020

Ups, was kommt denn da? Nein, nicht die dicke Hummel, sondern Papa Storch! Diesmal nicht mit dicken Happen, sondern mit frischer Bettwäsche. Wenn das man kein Grund zur Freude ist.


25.06.2020

Mal wieder Besuch, der nicht unbedingt willkommen zu sein scheint. Jedenfalls regen sich die "Alten" ordentlich auf, aber nach kurzer Zeit steht der Nachwuchs wieder im Mittelpunkt

Nanu, Mama und Papa ausgeflogen? Das ist ja mal was ganz Neues und einen kessen Blick in die Kamera wert.

Aber bevor es langweilig wird, kommt Vati - sehr zur Freude der Kleinen - wieder angerauscht und hat eine kleine Erfrischung dabei. Gerecht wird jeder Schluck verteilt damit am Ende alle zufrieden sind.


22.06.2020

An diesen heißen Tagen ist jede Erfrischung willkommen. Jetzt bleiben die Jungvögel auch mal ein paar Minuten alleine, wenn einer der Altenvögel Getränke holen geht.

Nach dem Durst kommt der Hunger. Dafür ist heute der andere Altvogel zuständig, der auch gleich frische Bettwäsche mitbringt. Im wahrsten Sinne des Wortes -  "fliegendem Wechsel" - kommt die Ablösung mit dem Abendbrot. Warum die Kleinen so zulegen, kann man am Speiseplan ablesen. Die Zeit der Würmer und Insekten ist vorbei, jetzt kommen die "dicken Brocken". So eine Maus passt irgendwie schon rein und irgendwoher muss ja die "schlanke" Linie herkommen ...


21.06.2020

Mal wieder Besuch in Hehlingen. Statt Blumen gab es ein Stöckchen, oder hat sich hier ein neuer Nachbar vorgestellt? Sicher nicht. Nach einem dezenten Protest der Familie zog sich der Besucher wieder zurück. Woher er ursprünglich kommt, wird der Ring am Bein verraten: Die Meldung und Anfrage zu DEW 6T416 läuft.


17. - 19.06.2020

In diesem Jahr sind es nur zwei Jungvögel, die sich anschicken, hier in Hehlingen groß und stark zu werden. Die Kleinen legen nun stetig an Gewicht und Volumen zu. Man sieht ihre Köpfe jetzt fast ständig - entweder sie schauen ins Land oder betteln den Altvogel an. Bald werden sich beide Eltern zusammen aufmachen müssen, um genügend Futter für die beiden "Nimmersatte"  heran zu schaffen. Die "Kleinen" sind dann groß genug, um allein im Nest zu bleiben.

Der Platz im Nest wird enger, da muss beim Landeanflug auch schon mal improvisiert werden. Bei Charterflugtouristen wird nach der geglückten Landung geklatscht, bei den Störchen geklappert ...


14.06.2020

Das Unwetter vom Vortag mit Blitz, Donner und heftigen Regenfällen, scheinen die beiden Jungstörche, die sich bisher gezeigt hatten, gut überstanden zu haben, waren sie doch unter dem "Regenschirm" des Altvogels gut geschützt.


10.06.2020

Endlich ist es soweit. Auch in Hehlingen sind die ersten Jungstörche zu sehen. Man kann sie nur kurz erhaschen, wenn sie ihr kleines Köpfchen hin und her werfen, um die die Aufmerksamkeit von Mama oder Papa auf sich zu lenken. Doch das wird sich bald ändern, wachsen sie doch schnell durch den unermüdlichen Einsatz der Eltern. Übrigens, es sind mindestens zwei, vermutlich sogar drei ...

Die stolzen Eltern ...


22.05.2020

Viel Abwechslung gibt es zur Zeit nicht in Hehlingen. Da freut man sich über jeden Besucher, um so mehr, wenn er sich bemüßigt fühlt, den geneigten Zuschauer ein wenig zu unterhalten.

Und wenn Besuch kommt, möchte man sich von seiner besten Seite zeigen. Deshalb wird noch schnell die gute Stube geputzt, dass die Fetzen fliegen ...


14.05.2020

Wie so oft in den letzten Tagen hatten die Hehlinger mal wieder Besuch von zwei umherziehenden Störchen. Aber alles blieb friedlich.

02.05.2020

Storchenalltag: Der Mai hält nicht nur schöne Tage bereit. Der Nestausbau und das Brutgeschäft gehen unvermindert weiter, auch wenn die dunklen Wolken ordentliche Regenschauer ankündigen. Der Regen ist auch für die Störche wichtig, vor allem für die, deren Nachwuchs bereits geschlüpft ist. Denn nur wenn der Boden feucht genug ist, finden sie ausreichend Regenwürmer, die für die frisch geschlüpften Storchenkinder in der ersten Zeit eine wichtige Nahrungsgrundlage sind. Und immer wieder schaut auch mal Besuch vorbei ...


29.04. - 01.05.2020

Storchenalltag: Nestausbau, Nachwuchsplanung, Brüten und Sonnenuntergänge genießen


29.04.2020

Die Vergnügungen der letzten Tage scheinen sprichwörtlich gefruchtet zu haben. Nachdem das Nest in den letzten Tagen ordentlich ausgepolstert wurde, scheint es jetzt etwas ruhiger zu werden. Einer von beiden hockt nun ständig im Nest und ab und an weckt irgendetwas in der Mitte des Nestes die Aufmerksamkeit der beiden. Wenn nicht alles täuscht, beginnt jetzt das Brutgeschäft und der Erfolg wird Anfang Juni zu sehen sein.


24.04.2020

Das schöne Wetter der letzten Tage versprach die Möglichkeit, die Störche im warmen Licht der untergehenden Frühlingssonne einzufangen - wenn sie denn einmal da wären. An diesem Tag taten sie dem Fotografen den gefallen und kehrten kurz vor Sonnenuntergang zum Nest zurück.

Noch etwas Bauholz mitbringen, ein wenig Stöckchen rücken und dann ganz romantisch den Sonnenuntergang genießen.


23.04.2020

Schon früh am morgen, kurz nach Sonnenaufgang, beginnt der Tag mit dem Besuch des Baumarktes. Man gut, dass der nächste Reisighaufen direkt vor der Haustür auf dem Kirchengelände liegt und man sich quasi nur aus dem Bett fallen lassen muss.

Tagsüber bleibt dann Zeit für die anderen Dinge, die wichtig sind im Storchenleben.


21.04.2020

Home sweet home ...


19.04.2020

Schon seit zwei Tagen ist morgens rund um den Horst ein äußerst reges Treiben des Männchens zu verzeichnen. Schon kurz nach Sonnenaufgang werden Äste und schaufelweise  trockenes Gras ins Nest geschleppt und drappiert. Als ob er Besuch erwarten würde ...

Und tatsächlich! Am frühen Vormittag ist dann plötzlich eine unberingte Storchendame im Nest. Diesmal hat sie sich noch etwas länger Zeit gelassen, aber beim Thema Familienplanung geht es dann ganz schnell ...

Und wenn es jemand wagt, die vertraute Zweisamkeit zu stören, dann verteidigen die beide heftig und lautstark ihr Refugium, so wie auch bei diesem Besucher. Interessanterweise trägt dieser noch junge aussehende Storch keinen Plastikring, sondern einen Alu-Ring über dem Fußgelenk, so wie der Hehlinger Nachwuchs aus dem Jahr 2018. Leider ließ sich die Ringnummer nicht ablesen, so das es Spekulation bleiben muß , ob es vielleicht tatsächlich ein Hehlinger war, der seiner Kinderstube einen Besuch abstattete. Reizvoll wäre der Gedanke schon ...


14.04.2020

Abendimpressionen, warten auf die Herzensdame ...


12.04.2020

Auch einige Tage später sind die Spuren der heftigen Auseinandersetzung noch deutlich zu sehen. Was noch nicht zu sehen ist, ist die Partnerin. Stattdessen hat sich Osterbesuch eingefunden. Zwei Störche haben sich in der Nähe des Horstes niedergelassen und werden vom Hausherren zunächst geduldet. Als sie anfangen, Faxen zu machen, hat die Geduld ein schnelles Ende. Die beiden bieten sich nun ein Katz- und Maus-Spiel mit dem "Platzhirschen". Immer wieder lassen sie sich rund um den Horst nieder um nach einigen Minuten wieder verscheucht zu werden. Das muntere Spielchen zieht sich über eine Stunde hin, bis die beiden den Spaß scheinbar verloren haben und von dannen ziehen.

Das muntere Treiben über die lange Zeit war ein Glücksfall für den Fotografen, boten sich doch unter idealen Bedingungen einige Gelegenheiten, die Störche in ihrem Element und aus unmittelbarer Nähe zu fotografieren. So ließen sich auch ohne Probleme die Ringnummern der  beiden Besucher ablesen: DEH HL760 ist 2013 in Bentwisch bei Rostock geschlüpft und wurde dort am 29.06.2013 als Nestling beringt. Der Bereich gehört zur Vogelwarte Hiddensee, wie es das Kürzel DEH auf den Ring ausweist. DEW 8T130 ist ein Jungstorch des Jahrgangs 2018, der in Klein Steimke das Licht der Welt erblickt hat. Hier ein paar Impressionen der beiden, die ein wenig die Eleganz dieser Vögel widerspiegeln.


07.04.2020

Der Besucher, der dort kommt, verheißt nichts Gutes, was der Hausherr auch sofort bemerkt. Und bevor man sich versieht, entbrennt ein erbitterter Kampf um das Nest. Wie in den beiden letzten Jahren um diese Zeit, was die Vermutung nahelegt, dass der Herausforderer der alte Hausherr ist.  In der ersten Runde muss sich der Neuankömmling aber erst einmal geschlagen geben.

Nächste Runde geht an den Herausforderer ...

Die nächsten Runden ...

Der Kampf wieder immer heftiger ...

... bis zum Finale, in dem sich der Herausforderer und vermutlich alte Hausherr nach einer 3/4 Stunde erbitterter Kämpfe durchsetzt.

"Siegerfotos" ...


30.03.2020
Da hofft man auf die warme Frühlingssonne und bekommt - kalte Füße! Aber der kleine Wintereinbruch kann unserem Storch nichts anhaben. Er trotz dem Wetter scheinbar mit einer gewissen stoischen Ruhe.


26.03.2020

Was kommt denn da angeflogen? Ein Nilgänse-Pärchen! So wie im letzten Jahr statten diese  beiden neugierigen und immer schnatternden Gänse dem Storchennest einen Besuch ab. Man gut, dass der Hausherr unterwegs war.

Ups, Nummer Zwei fliegt doch glatt am Nest vorbei. Da schaut auch Nummer Eins ganz verwundert. Da hilft anschließend auch kein verlegenes Kratzen am Ohr mehr ...

So, wenn man schon mal da ist, kann man sich das Ganze ja mal etwas genauer anschauen, einschließlich der anderen Aussichtspunkte. Und wer nicht fliegen möchte, kann ja auch auf dem Dach Spazierengehen. Nach einer Viertelstunde haben die beiden genug gesehen und ziehen weiter ...


21.03.2020

Nicht nur das Nest wird hergerichtet, sondern auch das eigene Federkleid, wird doch die Ankunft des zweiten Storches ungeduldig erwartet.


16.03.2020

Nanu? Da wundern sich selbst die Tauben. Was für eine Unruhe am frühen Morgen im Storchennest! Heute ist Hausputz angesagt. Kurz nach Sonnenaufgang wird gezupft und drapiert, von einer Ecke zur anderen gewandert. Das Kissen sieht allerdings nicht wirklich gemütlich aus mit seinen Nadeln ...

So ganz scheint der Hausherr mit seiner Arbeit vom Morgen wohl nicht zufrieden zu sein, wie der kritische Blick aufs Nest verrät.  Also wird noch einmal gezupft und drapiert, bis das Tagwerk zu seiner Zufriedenheit erledigt ist ...


12.03.2020

Irgendwie scheint es mit den beiden nicht gepasst zu haben. Bereits am Vortag war einer der Störche ab der Mittagszeit nicht mehr im Nest zu sehen und auch am nächsten Morgen saß nur ein - scheinbar etwas trauriger - Storch im Nest. Auch während des Tages änderte sich das Bild nicht. Vermutlich war es doch nicht der richtige Partner. Also - weiter aufhübschen für die noch fehlende Hälfte und abwarten ...


11.03.2020

Der Tag fängt gemütlich an. Die warme Morgensonne genießen und warten, was der Tag so bringt. Und er bringt einiges. Bevor man sich versieht, sind es auf einmal zwei, die sich im Nest finden. Und beide sind unberingt. Ist das Paar vom letzten Jahr tatsächlich früher aus seinem Winterquartier zurückgekehrt ?

Es ist ein Kommen und Gehen an diesem Morgen. Da kommt einer der beiden wieder zurück - doch was  ist das? Dieser Storch trägt einen Ring am Bein! Da schleicht sich doch einer an, der hier nicht hergehört. Unmissverständlich wird ihm aber klar gemacht, dass er hier nicht erwünscht ist ...

So schnell gibt er aber nicht auf und er fliegt noch einmal über das Nest. Nun setzt aber einer der beiden nach und vertreibt den aufdringlichen Besucher. Dann ist erst einmal Ruhe ...

Was bleibt vom Tag? Ein paar Impressionen von den Ausflügen ...


10.03.2020

Nachdem es am 08.03.2020 so aussah, als ob der Storch weitergezogen ist, war das Nest einen Tag später wieder besetzt. Jetzt richtet sich der Storch ein. Das neue Nistmaterial sieht etwas sperrig aus, aber noch ist Zeit, das Heim wieder gemütlich einzurichten.


07.03.2020

Knapp eine Woche nach der Storchendame taucht der nächste Storch in Hehlingen auf.  Er trägt keinen Ring, wie die beiden Brutvögel  der letzten Jahre. Allerdings kehrten diese beiden in der Vergangenheit immer erst spät zurück, meist Anfang bis Mitte April. Deshalb ist es nicht klar, ob es der alte Hausherr ist. Ganz offensichtlich hat dieser Storch aber großes Interesse an dem Nest, das er gründlich inspiziert. Nach einigen Runden um den Horst und in der näheren Umgebung verkündete er seine Anwesenheit auch schon mit lautem Klappern. Mal sehen, ob, bzw. wann sich ein Partner einfindet und ob es schon einer der beiden aus dem letzten Jahr ist.


01.03.2020

Der erste Storch ist da! In diesem Fall eine Störchin. Die Ringnummer DEW2T765 verrät, dass sie 2015 in Lübow, Kreis Lüchow-Dannenberg als Nestling beringt wurde und in den Jahren 2018 und 2019 in Weyhausen (West) bei Wolfsburg gebrütet hat. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass sie den Hehlinger Horst nur für eine kleine Pause genutzt hat. Und richtig - wenig später ist sie weitergezogen und wurde in Hoitlingen beobachtet. Aber auch wenn es nur ein kurzes Intermezzo in Hehlingen war, so ist es doch ein schöner Augenblick, Meister(in) Adebar nach so vielen Wochen wieder in der Heimat zu sehen.